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Vom Wohnungsbau bis Nahverkehr - DIE LINKE fragt Bürger*innen nach ihren Wünschen und Ideen

Volles "Haus" im Hof der Historischen Mönchmühle in Mühlenbeck. Rund 40 Gäste kamen, um über ihre Vorstellungen eines guten Zusammenlebens in der Gemeinde zu reden. Unter dem Motto "Wie wollen wir leben im Mühlenbecker Land?" lud der Ortsverband der LINKEN am 4. Juni 2018 zu einer ersten Dialog-Veranstaltung im Vorfeld der Kommunalwahl 2019 ein.

Nach einer ersten Stärkung vom Grill und der Begrüßung durch den stellvertretenden Ortsvorsitzenden Marco Pavlik, durften die Bürger*innen an den Tischen die Köpfe zusammenstecken. Sie tauschten dabei ihre Themen aus und hielten diese auf bunten Moderationskarten fest. In der 20-minütigen Aktiv-Phase kamen so rund 80 unterschiedliche Karten zusammen, die auf einer Wäscheleine für alle gut sichtbar nebeneinander Platz gefunden haben. Stefanie Haberkern vom Ortsvorstand der LINKEN sortierte zunächst die Anliegen nach Themenbereichen und fasste diese zusammen. Schnell stellte sich heraus, dass vor allem die Themen Verkehr, Wohnen sowie Jugend- und Bildungseinrichtungen die Menschen in unserer Gemeinde beschäftigen.

Gefordert wurde u.a. mehr sozialer Wohnungsbau, seniorengerechte Wohnungen, mehr Geh- und Radwege, bessere Straßenbeleuchtung, mehr Barrierefreiheit, bessere Busverbindungen, Park-und-Reise-Parkplätze, Zebrastreifen und Gefahrenschilder, einen engeren S-Bahn-Takt, mehr Abfalleimer, beitragsfreie und qualitativ gute Kitas, Verbesserung von Spielplätzen und Jugendclubs, ein Jugendparlament, besseres Internet und mehr freies WLAN, besserer Lärmschutz, eine Laubdeponie, mehr Bürger*innenbeteiligung und auch mehr Eisdielen, um hier nur einige zu nennen.

Anschließend wurden einige Themen in großer Runde diskutiert. Eine große Kontroverse entbrannte sich dabei am Thema Heidekrautbahn. Während sich viele Einwohner*innen für eine Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke einsetzen, sorgen sich andere um die damit einhergehenden Beeinträchtigungen durch die Bahnübergänge in Schildow und die hohen notwendigen Investitionen. Auch die Idee einer Umgehungsstraße um Mühlenbeck wurde kritisiert, da bisher keine Streckenführung möglich erscheint von der sich alle Ortsteile eine Verkehrsberuhigung erhoffen können. Für Diskussionen sorgte auch die neue LED-Straßenbelechtung, die nicht nur für Menschen deutlich zu hell ist, sondern auch Insekten Probleme bereitet. Beim Thema sozialer Wohnungsbau waren sich dagegen alle einig, dass die Gemeinde mehr tun muss. So sollen auch Kinder von Bürger*innen unserer Gemeinde die Möglichkeit erhalten im Ort eine Familie zu gründen, ohne gleich ein Haus kaufen oder bauen zu müssen. Auch Senior*innen brauchen mehr geeignete Wohnungen vor Ort.

Mit dieser Veranstaltung wurde ein erster Grundstein für das Wahlprogramm der LINKEN gelegt. Wir möchten dabei die Themen der Bürger*innen in den Mittelpunkt stehen und gemeinsam Konzepte für die Umsetzung dieser Ideen entwickeln. Dazu soll im September eine zweite Veranstaltung durchgeführt werden, die an die Ergebnisse dieses Abends anknüpft. Dort werden dann vor allem einzelne Projekte tiefergehender diskutiert.

Der Ortsverband der LINKEN Mühlenbecker Land bedankt sich bei allen Bürger*innen für ihr Engagement und hofft auf weiteren konstruktiven Dialog!